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Galerie Bernau

Die GALERIE BERNAU befindet sich in Trägerschaft der BeSt – Bernauer Stadtmarketing GmbH und wird gefördert durch die Stadt Bernau bei Berlin, den Förderkreis Bildende Kunst Bernau e.V., den Landkreis Barnim und das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg.

Die GALERIE BERNAU ist eine kommunale Galerie für zeitgenössische Kunst, zentral im historischen Stadtkern von Bernau bei Berlin gelegen. Die Aufgabe der Galerie besteht darin, zeitgenössischer Kunst zu präsentieren, fördern und vermitteln durch Ausstellungen und begleitende Veranstaltungen. Die Galerie präsentiert jährlich fünf bis sieben Ausstellungen. Anhand einer thematisch festgelegten Ausschreibung werden die Ausstellungsprojekte durch eine unabhängige Fachjury ausgewählt und in Zusammenarbeit mit der Galerie umgesetzt. Seit dem Beginn versteht sich die Galerie Bernau als Freiraum für regionale sowie internationale Künstler:innen. Im Lauf ihrer Geschichte hat die Galerie mehr als 250 Ausstellung realisiert, sowie über 500 Künstler:innen ausgestellt.

Team

  • Frederiek Weda, Galerieleitung
  • Kornelia Praß, Aufsicht
  • Lara Sapper, BFD

GALERIE BERNAU IN ZAHLEN

  • Seit 1989
  • Umfasst 100 qm Ausstellungsfläche
  • Bereits mehr als 250 Ausstellung realisiert
  • Über 500 Künstler:innen ausgestellt.
  • Präsentiert jährlich 5 – 7 Ausstellung
  • 247 Tage im Jahr geöffnet
  • Besucherzahlen jährlich ca. 10.000
     

Das Haus

Die GALERIE BERNAU liegt zentral im historischen Stadtkern von Bernau. Neben der Galerie beherbergt das denkmalgeschützte Bürgerhaus aus dem 18. Jahrhundert auch die Tourist-Information der Stadt. Zur Straße mit Jugendstilfassade verputzt, ist zur Hofseite noch typisches Fachwerk zu sehen. In den 1930er-Jahren war in dem Gebäude/Haus Kaisers Kaffee-Geschäft mit eigener Schokoladenproduktion (zu finden). 1997 wurde das „Haus des Gastes“ mit Tourist-Information und GALERIE BERNAU nach zweijähriger Instandsetzung neu eröffnet. Die historische geschlossene Hofstruktur mit erhaltenen Wirtschaftsgebäuden wurde wiederhergestellt. Seit diesem Zeitpunkt verfügt die Galerie über eine Ausstellungsfläche von 100 m².

Geschichte

Die GALERIE BERNAU wurde auf Initiative von Künstler:innen und Kunstliebhaber:innen, später der Förderkreis Bildende Kunst e.V. Bernau, 1989 gegründet. Seitdem baut sie auf den Gründungsgedanken der ehemaligen Leiterin Gunda Ihlow: “Die Galerie steht im Spannungsfeld von Regionalität und Globalität." Seit ihre Gründung haben sechs Leitungen die Galerie geführt: Gunda Ihlow (1989-2005), FBK Vorstand (2006-11), Anja Sommer & Tina Plokarz (2012-13), Judit Klage (2013-17), Ann-Kathrin Rudorf (2017-19) und Frederiek Weda (seit September 2019).

Seit 2013 liegt die Trägerschaft der GALERIE BERNAU bei der BeSt – Bernauer Stadtmarketing GmbH, einer Tochtergesellschaft der Stadt Bernau geleitet von Franziska Hausding. Aus dem Budget der BeSt wird seitdem eine eigenständige Galerieleitung finanziert. In enger Zusammenarbeit setzten sich den FBK e.V. und BeSt Bernauer Stadtmarketing GmbH gemeinsam für die Weiterführung der Arbeit der GALERIE BERNAU ein.

Die GALERIE BERNAU blickt auf ein umfangreiches Programm zurück. Seit der Gründung fanden bisher über 250 Ausstellungsprojekte in der Galerie statt und stellten bereits über 500 Künstler*innen aus. Jährlich besuchen über 10.000 Besucher:innen die Galerie.

Die GALERIE BERNAU nimmt in Brandenburg eine Sonderstellung ein. Sie ist die letzte nicht-kommerzielle Galerie, die zu DDR-Zeiten in einer Kreisstadt gegründet wurde. Der Förderkreis Bildende Kunst e.V. Bernau, der sich ein Jahr später konstituierte, war der erste Kunstverein im neuen Bundesland Brandenburg. Die Gründer des Fördervereins waren Kunstfreund:innen und Bildende Künstler:innen aus dem Bernauer Umland, die dem in der kommunalen Öffentlichkeit bestehenden Defizit im Kultur- und Wertebewusstsein begegnen wollten. Ihr Anliegen war es, Entwicklungs- und Wirkungsräume für die Kunst zu schaffen. Dafür standen zu Beginn 56,8 m² Ausstellungsfläche zur Verfügung. Nach wechselnden Trägerschaften in den ersten beiden Jahren organisierte seit Juli 1992 (bis zum Jahr 2013) der FBK e.V. das Ausstellungsprogramm. Aufgrund von umfangreichen Sanierungs- und Rekonstruktionsarbeiten des denkmalgeschützten Fachwerkgebäudes in der Bürgermeisterstrasse 4 führte die Galerie 1996/1997 ein Wanderausstellungsprojekt durch, mit dem sie Ausstellungen in der St. Marien Kirche zu Bernau, dem Amtshaus Panketal, der Kleinen Galerie Eberswalde und weiteren Orten realisierte. Nachdem mehr als 2,5 Millionen Mark für die Rekonstruktion des Gebäudes aufgewendet worden waren, wurden die neuen Räume der GALERIE BERNAU am 10. Dezember 1997 durch den Minister für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg wiedereröffnet.

ÜBER DIE STADT BERNAU BEI BERLIN

Bernau bei Berlin ist ein starkes Mittelzentrum am Rande der Metropole Berlin. Im Süden des Barnims gelegen, leben knapp 40.000 Einwohner:innen in der Stadt. Sie ist bequem über Autobahn, Landstraßen und mit der Bahn von Berlin aus zu erreichen. In einer halben Stunde verbindet die S-Bahn (S2) Bernau mit der Metropole. Die Schönower Heide und der Naturpark Barnim umgeben die Stadt und machen sie zum Ausflugsziel von Radler:innen und Wander:innen. Ländliche Idylle, kristallklare Seen und ausgedehnte Wälder stehen genauso für das »Bernauer Leben« wie urbanes Flair und ein reges Kultur- und Vereinsleben.

Noch heute umschließt die Stadtmauer mit ihren Wallanlagen und den Stadttoren fast die gesamte Innenstadt, in der sich weitere Spuren mittelalterlichen Lebens finden lassen. Ein Highlight im Kunst- und Kulturangebot der Stadt ist das Bauhaus Denkmal Bundesschule, das im Sommer 2017 in die UNESCO Welterbe-Liste aufgenommen wurde. Der Kunstraum Innenstadt beherbergt Teile der Skulpturensammlung aus der Waldsiedlung, die von 1958 bis 1989 als Wohnsiedlung der politischen DDR-Elite errichtet und für die Werke bedeutender deutscher Bildhauer gekauft wurden.

Presse

Pressetexte und -bilder für Berichterstattung und Recherche erhalten Sie gerne auf Anfrage. Wenden Sie sich bitte telefonisch unter 03338 80 68 oder per E-Mail an galerie@best-bernau.de.

Auswahl von Pressestimmen

"Flexibel bleiben - Leiterin der Galerie Bernau übers neue Programm, Komplizen und Hoffnung" ein Interview von Antje Scherer mit Frederiek Weda in der Märkische Oderzeitung (21.4.2021)

"Im Corona-Jahr 2021 zeigt die Galerie Bernau Kunst an vielen Orten" berichtet Olav Schröder über das Jahresprogramm „Heimat, Herz, Orte“ in der Märkische Oderzeitung (6.2.2021)

Clara Fröhes listete die GALERIE BERNAU mit auf in "12 sehenswerte Galerien und Museen in Brandenburg" in Tip Berlin (27.8.2020)

Marie Egger interviewt Alexander Poliček in "Für die Katastrophe ist vorgesorgt": "Ich denke, wer ernsthaft für eine Katastrophe vorsorgt, lacht darüber. Vielleicht ist der Raum, den ich gebaut habe, eher in eine Zeit lange nach einer Katastrophe zu verorten." auf gallerytalk.net (9.9.2020)

Kulturministerin Manja Schüle besuchte die Galerie. Ihr Fazit: "Galerien sind Teil der Kultur-Vielfalt in unserem Land. Sie zeigen den Facettenreichtum und die Besonderheit von Kunst in Brandenburg und einzelnen Regionen. Die Galerie Bernau tut das bereits seit mehr als 30 Jahren außerordentlich erfolgreich. Sie präsentiert beeindruckende Künstler*innen, die immer wieder gesellschaftliche Debatten aufgreifen. Derzeit läuft eine künstlerische Auseinandersetzung über so genannte Prepper – vor dem Hintergrund der Corona-Krise besonders spannend“ (3.9.2020)

Beate Scheder schreibt in ihr Artikel "Ängste als Motor" : "Ahnen konnte damals freilich keine*r, wie aktuell das Thema nur ein paar Monate später werden sollte, auch nicht, als Poliček Anfang 2020 mit seiner Arbeit an der Ausstellung begann, in die dann die Ereignisse quasi von außen eindrangen und Einfluss nahmen und die nun unter Einhaltung strenger Hygiene­regeln besucht werden kann. Und tatsächlich sollte." in der taz (26.8.2020)

Unter dem Titel "Bereit für die Apokalypse" schreibt Inga Dreyer: "Seine Installationen selbst wirken verlassen und ohne Spuren von Leben. Sie sind menschengemacht, aber geben keinen Hinweis darauf, wann jemand dort war. Wurde die Unterkunft erst gestern gebaut oder vor 20 Jahren? Wovor fürchtete sich der Mensch, der sich hier mit Materialien aus dem Baumarkt abgemüht hat?" in neues deutschland (15.8.2020)

Klaus Kleinmann über Die Kinder der Orama von Jossi Rücker in "Dokumentation und Kunst zugleich" in Die Märkische Oderzeitung (17.2.2020)

"Sie fing nach den Interviews mit den Zeitzeugen an zu malen, etwas, was sie vorher nie getan hatte, experimentierte mit Audio, Schrift und Bildern. So wurden die "Kinder der Orama" schließlich zu einem raumgreifenden, faszinierenden Ausstellungsprojekt." schreibt Antje Scherer in "Ausstellung über jüdischen Kindertransport in Bernau" über Jossi Rücker für der Märkische Oderzeitung (14.2.2020)

"Mit ihrem vielschichtigen Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm finde die Galerie heute bei Besuchern und Künstlern große Aufmerksamkeit und Anerkennung.": schrieb Kai-Uwe Krakau in "Galerie Bernau feiert 30. Jubiläum" für der Märkische Oderzeitung (9.9.2019)