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Schwingungen

Preisträgerinnen und Preisträger der Ursula Hanke-Förster-Stiftung
der Fakultät Bildende Kunst der Universität der Künste Berlin

Marja Marlene Lechner, Lisa Peters, Mary Audrey Ramirez,
Benjamin Rastetter, Verena Schmidt, Mira Thoennessen und Sandra Vater

20. August bis 1. Oktober 2016

Schwingungen
Ausstellungsprojekt der Preisträgerinnen und Preisträger der Stiftung Ursula Hanke-Förster

Für Freitag, den 19. August, ab 19 Uhr lädt die Galerie Bernau zur Vernissage des Ausstellungsprojektes der Preisträgerinnen und Preisträger der Ursula Hanke-Förster-Stiftung ein. Jürgen Schleicher, Ehrensenator der UdK Berlin und Professor Dr. Otfried Scholz werden einführende Worte sprechen.
Unter dem Titel „Schwingungen“ versammeln sich sieben junge Künstlerinnen und Künstler, die auf dem Weg ins Berufsleben sind und ständig vor neuen Herausforderungen stehen beziehungsweise diese suchen. So bilden aktuelle Werke von Marja Marlene Lechner, Lisa Peters, Mary Audrey Ramirez, Benjamin Rastetter, Verena Schmidt, Mira Thoennessen und Sandra Vater den Kern der Ausstellung – jede und jeder mit unverwechselbarer Handschrift, die sich zu einem Buch zusammenfügen. Eingelegt in die Ausstellung werden Werke der Stifterin Ursula Hanke-Förster selbst, gewissermaßen als ehrende Erinnerung an ihr Werk und Wirken für den künstlerischen Nachwuchs. Eine ihrer Plastiken wird auf dem Galeriehof installiert.

Im Rahmen des Sommerrundgangs, traditioneller Abschluss des akademischen Jahres in der Universität der Künste Berlin, vergibt die Stiftung Ursula Hanke-Förster seit acht Jahren einen Preis an hervorragende Studierende der Fachrichtung Bildhauerei. Den Grundstock der Stiftung bilden die Skulpturen und Grafiken, die Ursula Hanke-Förster der Universität der Künste Berlin vermachte und verfügte, dass eine Stiftung eingerichtet werden solle, die Studierende der Bildhauerei fördere. Die 1924 in Berlin geborene Künstlerin studierte selbst von 1945 bis 1952 an der Hochschule für Bildende Künste Berlin (seit 2001 Universität der Künste) Malerei und Bildhauerei bei Max Kaus und Gustav Seitz. Sie war Meisterschülerin der Professorin Renée Sintenis und erhielt 1954 den Kunstpreis der Stadt Berlin. Bekannt wurde sie 1959 in Folge ihrer ersten Einzelausstellung in New York. Es folgten unzählige weitere Ausstellungen bis 2001. Ihre Werke wurden sehr durch ihre Studienreisen innerhalb Europas, in die Karibik, nach Mexiko sowie nach Südamerika geprägt. Ihre Skulpturen sind an und in Gebäuden und an Plätzen in Berlin sowie in vielen anderen Städten Deutschlands zu sehen. Ursula Hanke-Förster starb am 22. November 2013 in Berlin.

Die Ausstellung ist bis zum 1. Oktober dienstags bis freitags 10 bis 18 Uhr und samstags 10 bis 16 Uhr zu sehen.