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Hannelore Teutsch

16. April – 31. Mai 2021

Hannelore Teutsch, Wirsing, 2020.

Die Orte der Bilder von Hannelore Teutsch sind oft berlinisch und märkisch bestimmt, modifiziert mit fremden Konnotationen und Einblendungen. „Die scheinbar alltäglichen Bilder sind nicht der Wirklichkeit allein verpflichtet“*, sie schaffen, der Collage vergleichbar, durch Zufügungen Unvorhersehbares und somit neue Zusammenhänge. Für Hannelore Teutschs Arbeit ist die Wahrnehmung des Gegebenen und die Spiegelung durch ihr Herkommen, ihr Wissen und durch den Schatz des Überkommenen, der vielfältigen Traditionen Quelle und Bezug.
*Matthias Flügge

Die Arbeit Beitrag zur deutschen Mythologie ist eine Trypichon (bestehend ein Hauptbild und zwei Seitenflügel). Die Arbeit leistet mit ihrer figürlichen Erzählung einen wichtigen Beitrag zur kunsthistorischen und kulturellen Geschichte Deutschlands.

 

Hannelore Teutsch (geb. 1942 in Berlin) lebt und arbeitet in Zepernick/Panketal. Sie studierte an der Fachschule für Angewandte Kunst in Berlin-Schöneweide und arbeitete als Typografin, Zeichnerin und Buchgestalterin für verschiedene Berliner Verlage. Teutsch gewann sowohl diverse Preise, als auch Stipendien und ihre Arbeiten wurden national, sowie international in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen präsentiert.  
Hannelore Teutschs Bilder sind Teil verschiedener Sammlungen in Deutschland, Dänemark, Frankreich, Korea, den Niederlanden, Pakistan, der Schweiz, Ungarn und den USA.

 

Bilder: Michael Winkler