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Saša Tatić, Wärme/ Warmth

Saša Tatić, Wärme/ Warmth
11. – 18. Dezember 2021
Eröffnung: Freitag 10. Dezember 2021, 18–22 Uhr

Eine Anmeldung für die Eröffnung via galerie@best-bernau.de oder unter Tel. (03338) 80 68 ist erforderlich. It is necessary to register for the opening via galerie@best-bernau.de or by phone (03338) 80 68.

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Heimat, Herz, Orte: Verwurzlung

Gözde Güngör
Julieta Ortiz de Latierro
Laure Catugier
Marion Orfila
Yasmin Alt
16. Oktober – 27. November 2021

Am Freitag, den 15. Oktober öffnet sich unter dem Titel „Heimat, Herz, Orte: Verwurzlung” das letzte Kapitel des Jahresprogramms der Galerie Bernau. In einer Gruppenausstellung werden Werke der Künstlerinnen Yasmin Alt, Laure Catugier, Gözde Güngör, Marion Orfila und Julieta Ortiz de Latierro gezeigt.

Der Titel „Heimat, Herz, Orte: Verwurzlung” bezieht sich auf die Schrift „L’Enracinement” der französischen Philosophin Simone Weil (1909 - 1943) aus dem Jahr 1949. Für Weil ist die Verwurzlung die Grundlage des Menschseins, genauer gesagt das menschliche Bedürfnis, sich in eine Gemeinschaft eingebunden zu fühlen. In der Gruppenausstellung beziehen sich die Künstlerinnen aus sehr unterschiedlichen Blickwinkeln auf die Gemeinschaft, Gemeinschaftsbildung und den Gemeinschaftssinn.

Eröffnung Freitag, 15. Oktober 2021

Bilder: Saša Tatić

Ausstellungsansichten

Bilder: Saša Tatić

Rückblick

HEIMAT, HERZ, ORTE: Bernau

mit Emerita Pansowová & Ofri Lapid
14. August – 25. September

Emerita Pansowová in ihr Atelier, 2021. Bild: Alena Schmick

(de) Emerita Pansowová und Ofri Lapid sind zwei unverwechselbare Künstlerinnen, deren Werke auf völlig unterschiedlichen Ansätzen beruhen. Ihr Denken über das Thema Heimat und seine Konnotationen ist jedoch mit der gleichen Stadt verbunden - Bernau. Im Fall von Emerita Pansowová ist es der Ort, an den sie in jungen Jahren kam und sich ganz der Bildhauerei zu widmen begann. Seit vielen Jahren lebt sie hier und schafft in aller Freiheit ihre Skulpturen, die reine Zustände der menschlichen Existenz ausdrücken, und die Künstlerin drückt den Figuren eine andere, neue Identität auf. Ofri Lapid beschäftigt sich seit langem mit dem Thema der Gemeinschaften und lokalen Kulturen und erforscht in ihrem Projekt auch die Identität und die Interpretation der Geschichte von Bernau.

(en) Emerita Pansowová and Ofri Lapid are two distinctive artists whose works stem from their completely different approaches. However, their thinking on the theme of home and its connotations is linked to the same city – Bernau. In the case of Emerita Pansowová, it is a place where she came at a young age and began to devote herself fully to sculpture. She has lived here for many years, freely creating her sculptures that express pure states of human existence, and the artist imprints another new identity on the figures. Ofri Lapid has long been concerned with the theme of communities and local cultures and also explores identity and interpretation of the history of Bernau in her project.

Exhibition text by Lucie Drdova: read here

Visit the interactive timeline by Ofri Lapid "Heimat im Umbau" online and follow up on all changes in realtime: www.heimatimumbau.de

Eröffnung Freitag, 13. August 2021

Bilder: Saša Tatić

Heimat, Herz, Orte: Leben an der Uferlinie

mit Gudrun Sailer, Ana Hupe, Max Hilsamer & Anna Lauenstein
12. Juni – 31. Juli

Bild: Ana Hupe

"Fremd in der Heimat." von Katharina Warda Text zur Ausstellung mit Arbeiten von Gudrun Sailer, Ana Hupe, Max Hilsamer & Anna Lauenstein hier lesen

Gudrun Sailer
FRUCHTBARE INSELN, VOM SENDEN UND EMPFANGEN
12. Juni – 31. Juli
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Ana Hupe
Footnotes to triangular cartographies
12. Juni – 31. Juli
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Anna Lauenstein und Max Hilsamer
Nach dem Warmhaus
1. Juni – 31. Juli 2021
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Heimat, Herz, Orte: Leben an der Uferlinie

mit Martine Heuser, Hannelore Teutsch und Ana Benner
16. April – 31. Mai

Bild: Hannelore Teutsch

Das neue Kapitel von Heimat, Herz, Orte folgt unter dem Titel Leben an der Uferlinie (engl.: Live at the shoreline). Die Zeile stammt im Original aus dem Gedicht “A Litany for Survival” aus “The Collected Poems of Audre Lorde” von 1987. Die amerikanische Schriftstellerin Audre Lorde nutzt die Worte als Metapher oder Petition zum Überleben. Lorde`s Arbeit ist der Konfrontation und Auseinandersetzung mit Ungerechtigkeiten von Rassismus, Sexismus, Klassismus, Kapitalismus, Heterosexismus und Homophobie gewidmet. Der komplette Satz sagt: "Für diejenigen von uns, die an der Uferlinie leben, die an den ständigen Rändern der Verlorenheit stehen, entscheidend und allein." (Original: For those of us who live at the shoreline, standing upon the constant edges of decision, crucial and alone.). Sie beschreibt die Unsicherheit und Unsichtbarkeit von denjenigen in unserer Gesellschaft, die vergessen und ignoriert werden. Wenn wir über Heimat sprechen, sind wir zur Selbstbefragung aufgefordert. In den kommenden Monaten wird das Licht auf die Mythologisierung des Heimatbegriffs, auf die Heimatliebe, auf Nationalismus, Patriotismus und Kolonialisierung geworfen. Das Dargestellte versucht eine Antwort zu finden auf die Frage: “Wer sind wir?”

Hannelore Teutsch
Beitrag zur Deutschen Mythologie
16. April – 31. Mai 2021
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Martine Heuser
Dorf
16. April – 31. Mai 2021
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Anna Benner
Heimatfelder
3. - 31. Mai 2021
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Heimat, Herz, Orte: KM 0

mit Karsten Kelsch, Hana Yoo & Saša Tatić
Videoreihe Februar, März, April

mit Beatrice Schuett Moumdjian, Alison Darby & Monika Goetz
Interventionen im öffentliche Raum im Galeriehof & am Bahnhof Bernau bei Berlin

Der Auftakt des Jahresprogramms 2021 steht unter dem Titel „Heimat, Herz, Orte – KM 0“ und beschäftigt sich mit der Archäologie der Heimat. Als „KM 0“ bzw. „Kilometer Zero“ wird der zentrale Vermessungspunkt eines Landes bezeichnet. Von diesem Zentralpunkt ausgehend wurden traditionell Distanzen gemessen und die Welt darum erfasst. „KM 0“ ist nicht nur der Auftakt des Jahresprogramms mit dezentralen Präsentationen an verschiedenen Orten in Bernau – hier als peripherer Ort nahe Berlin –, sondern steht auch für die Reduktion unserer Bewegung im realen Raum und für den individuellen Standpunkt als „das Zentrum der eigenen Welt“. „KM 0“ versteht sich ebenso als Anfang oder Neuanfang, der nach einem bewegenden Jahr, das wir hinter uns lassen, auf uns zukommt und vermag vielleicht die Frage zu beantworten: Wo stehen wir?

Monika Goetz
World Flag
23. April - 31. Mai 2021
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Alison Darby
Shift
20. März – 31. Juli 2021
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SAŠA TATIĆ
THE BEDROCK
1. April - 2. Mai
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Beatrice Schuett Moumdjian
Magic City
19. März — 19. April 2021
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Hana Yoo
MUJU (무주, 無住) - NOT STAYING
2. - 27. März 2021
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Karsten Kelsch
irgendwo im nirgendwo
5. - 27. Februar 2021
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Presse

Pressetexte und -bilder für Berichterstattung und Recherche erhalten Sie gerne auf Anfrage. Wenden Sie sich bitte telefonisch unter 03338 80 68 oder per E-Mail an galerie@best-bernau.de.

Auswahl von Pressestimmen

"Neue Ausstellung in der Galerie Bernau dreht Innerstes nach außen" schreibt Andrea Linne in der Märkischen Oderzeitung (09.07.2021)

"Ein Panther am Strand, was tut er da? Bilder von Hannelore Teutsch in der Galerie Bernau" schreibt Silvia Fichtner in der Märkische Oderzeitung (13.5.2021)

"Flexibel bleiben - Leiterin der Galerie Bernau übers neue Programm, Komplizen und Hoffnung" ein Interview von Antje Scherer mit Frederiek Weda in der Märkische Oderzeitung (21.4.2021)

"Im Corona-Jahr 2021 zeigt die Galerie Bernau Kunst an vielen Orten" berichtet Olav Schröder über das Jahresprogramm „Heimat, Herz, Orte“ in der Märkische Oderzeitung (6.2.2021)