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Christa Jeitner
Dreiflüglige Säule
1980. Schnürwerk, 296 x 65cm
Martin Jahn
Graphit, Stofffetzen auf schwarzem Grund
1970er Jahre

Hommage à Bauhaus

Eröffnung: Fr, 29. November 2019 | 18 Uhr

Laufzeit: 30. November – 17. Januar

Die Ausstellung Hommage à Bauhaus zeigt Textilobjekte und Mixed-Media-Kompositionen
der Bildenden Künstlerin Christa Jeitner (geb. 1935, DE) im Dialog mit weitgehend unbekannten Werken aus dem Nachlass des Bauhaus-Künstlers Martin Jahn (1898–1981, DE).

Christa Jeitner hat bereits in den 1970ern gegenwartsorientiert, wach und materialbewusst, eine Vielzahl beeindruckender Werke geschaffen. Ihre Arbeiten zu DDR-Zeiten sind eher dem nicht-offiziellen Kunstspektrum zuzurechnen.

Dialogisch werden in der Ausstellung Arbeiten von Martin Jahn präsentiert, der in seinem Werk Anregungen des Bauhauses verarbeitete. Er nutzte die gesamte Palette seiner Ausbildung und schuf neben seiner pädagogischen Tätigkeit ein umfangreiches, außerordentlich vielfältiges malerisches und zeichnerisches Werk.

Christa Jeitner (links) Martin Jahn (rechts)

CHRISTA JEITNER (geb. 1935 in Berlin) lebt und arbeitet in Blumberg bei Berlin. Sie studierte an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst in Ost-Berlin und danach an der Hochschule für
bildende Künste in West-Berlin. Ihre Arbeiten wurden unter anderem im Istanbul Moderne, in der Kunsthalle im Lipsiusbau Dresden und den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und im Kunsthaus Dresden gezeigt. Zur Zeit sind ihre Arbeiten im The Wende Museum Culver City (Vereinigte Staaten, CA) zu sehen.

MARTIN JAHN (1898 Potsdam – 1981 Darmstadt) wurde in Potsdam als Sohn eines Kunstschlosser- und Schmiedemeisters geboren. An der Staatlichen Kunstschule Berlin erlangte er den akademischen Abschluss eines Zeichenlehrers. Von 1920 bis zum 1924 studierte er am Bauhaus Weimar bei Johannes Itten, Paul Klee, László Moholy-Nagy und Lyonel Feininger. Der außergewöhnliche Zeichner und Pädagoge, schon bald als Assistent eingesetzt, entschied sich jedoch gegen die Entwicklung des Bauhauses zur Industriedesign-Schule. Ab 1924 arbeitete er als Kunstlehrer.