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Hiroko Inoue
SILVER LINING

Fotografie, Video, Salt Work, Eat Art

13. JANUAR – 23. FEBRUAR 2018
Eröffnung: Freitag, 12. JANUAR 2018, 19 Uhr

Die Foto- und Videokünstlerin Hiroko Inoue lebt und arbeitet seit 1999 in Japan und Deutschland. In ihren Fotografien, Installationen und Fotoskulpturen setzt sie sich intensiv mit sozialen Themen auseinander. Die Ausstellung zeigt verschiedene Arbeitszyklen wie beispielsweise die Serie »Mori«, analoge Aufnahmen von Wäldern aus Deutschland und Japan, welche die Künstlerin in der Dunkelkammer bearbeitet. Spuren von Pinseln und Bürsten legen sich wie eine zweite Schicht über das Bild, verleihen ihm etwas Uneindeutiges, Geheimnisvolles.


Begleitprogramm zur Ausstellung:

EAT ART Workshop mit Hiroko Inoue
Samstag, 20. JANUAR 2018, 15 Uhr

Mehr als alles andere bestimmt die Nahrungsaufnahme unser Leben. Als unumgängliches Grundbedürfnis wirft sie den Menschen tagtäglich auf seine nackte Existenz zurück. Doch neben der bloßen Aufrechterhaltung unserer Lebensfunktionen trägt das Essen entscheidend zum allgemeinen Wohlbefinden bei. Sättigung und Genuss haben nicht nur eine physiologische, sondern auch eine psychische und sozial-gesellschaftliche Dimension. Mit der Zubereitung japanischer Speisen in der Koch-Aktion EAT ART vermittelt die Künstlerin Hiroko Inoue die Kultur ihres Heimatlandes: Die Aktion ist individueller Ausdruck ihrer Person und Möglichkeit zum Einblick in ihr Kunstverständnis.
Unkostenbeitrag 20€, um Anmeldung via E-Mail oder Telefon wird gebeten, die Teilnehmer*innenanzahl ist begrenzt.


Finissage und Filmvorführung "Kobe", 2006 mit der Künstlerin und Filmemacher Rainer Komers
Freitag, 23. FEBRUAR 2018, 19 Uhr

Der 45 minütige Dokumentarfilm ist ein Stadtportrait der japanischen Stadt Kobe. Bekannte wurde diese durch das gewaltige Erdbeben vom 17. Januar 1995, das über 6.000 Menschen das Leben kostete. Die Verwüstung einer modernen, weitgehend als erdbebenresistent geltenden Großstadt erschütterte den Fortschrittsglauben und das Technikvertrauen der japanischen Gesellschaft nachhaltig. Filmemacher Rainer Komers durchwandert die Stadt 10 Jahre nach dem Unglück, dabei verzichtet er auf Interviews, die visuelle und klangliche Wahrnehmung dominiert.